(* 11. November 1880 in Sternberg (Mecklenburg); † 22. Januar 1952 in Kiel)
Der Physiker und Erfinder des Echolots wuchs in Parchim und Hadersleben auf. Nach einer Lehre als Büchsenmacher studierte Behm bis 1903 Physik an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. Als Leiter eines technischen Forschungslabors in Wien führte er später Untersuchungen zur Ausbreitung des Schalls durch. Nach dem Untergang der Titanic 1912 versuchte er ein Eisberg-Ortungssystem zu entwickeln. Die Ortung von Eisbergen gelang nicht, durch die ausreichende Reflektion er Schallwellen am Meeresboden war jedoch das Echolot geboren. 1913 meldete er sein Patent an. Zur wirtschaftlichen Verwertung seiner Erfindung gründete er 1920 in Kiel die Behm-Echolot-Gesellschaft. 1928 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel verliehen. 2008 erhielt die Grund- und Gemeinschaftsschule in Tarp den Namen Alexander-Behm-Schule.




