
© Uwe Paesler
Im September 2000 surfte sich Amelie Lux in die Herzen der deutschen Segel-Fans, völlig überraschend erkämpfte sich die zierliche Athletin die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen von Sydney. Seitdem ist die Bezeichnung „Surffloh“ ein auf sie gemünzter, feststehender Begriff. Die gebürtige Oldenburgerin feierte bereits 1994 und 1995 die Titel einer Jugend-Weltmeisterin und wurde nach ihrem Umzug in die Landeshauptstadt gleich dreimal zur Kieler „Sportlerin des Jahres“ gewählt. Selbst ein Brot wurde auf den Namen „Amelie“ getauft und zugunsten der Kieler Sporthilfe verkauft. 2006 unterbrach die heute 32-Jährige ihre Sportkarriere für die Ausbildung zur Physiotherapeutin. Seit diesem Frühjahr steht die 1,63 m große Athletin aber wieder auf dem Surfbrett und hofft für 2012 auf ihre dritte Olympia-Teilnahme.(KN)

© Amelie Lux




