Zaimoglu, Feridun

© Gerhard Breier

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Feridun Zaimoglu hat Kiel ja nicht nur in seinem Roman „Liebesbrand“ (2007) ein Denkmal gesetzt. Mit köstlich authentischen Straßenszenen vom Südfriedhof. Das ist sein Kiez, da will er sein. Wenn er nicht gerade durch die Republik jettet. München, Frankfurt, Berlin. Theaterprojekte auf den Weg bringt. Aus seinen Büchern liest. Mit den Leuten redet.
Zaimoglu, 1965 im anatolischen Bolu geboren und zum Studium nach Kiel gekommen, bezeichnet sich auch selbst als „Kieler“ – jetzt vielleicht nicht mehr ganz so oft und öffentlich wie früher, aber trotzdem. Und er kommt immer wieder. Zum Frühstück in seiner Lieblingsbäckerei, zum Herumstromern auf der Holtenauer, zum Schreiben. Und ab und an fällt dabei auch ein Stück fürs Kieler Schauspiel ab, wie zuletzt 2006 die so sinnig ins multi-kultige gewendete Version von „Romeo und Julia“.(KN/ben)

Weiterführende Links zu Zaimoglu, Feridun:
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