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Der deutsche Schauspieler und Moderator entwickelte schon früh seine Neigung zum Theater. Nachdem er die Mittelschule und die höhere Handelsschule in Kiel beendet hatte, nahm er Schauspielunterricht und erhielt 1922 sein erstes Engagement am Theater Kiel, dann in Frankfurt (Oder) und Danzig. 1933 wurde er für die Ufa entdeckt. Während des 2. Weltkrieges versteckte er zusammen mit anderen Filmleuten immer wieder Juden vor den Nazis, wodurch er selbst mehrfach auf die schwarze Liste der Gestapo gelangte.
Nach dem Krieg spielte er im Gegensatz zu vorher häufig Charaktere, in deren Gesicht die schicksalhaften Erfahrungen abzulesen waren. 1968 wurde Söhnker zum Staatsschauspieler ernannt, 1973 erhielt er das Bundesverdienstkreuz und 1977 wurde er mit dem Filmband in Gold für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Söhnker starb 1981 im Alter von 77 Jahren in Berlin. Seine Urne wurde seinem Wunsch gemäß in der Ostsee versenkt.
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