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Die deutsche Prähistorische Archäologin zog nach dem Abschluss der höheren Mädchenschule in Itzehoe 1849 als Erzieherin nach Schweden, wo sie nordische Sprachen erlernte. 1853 kehrte sie nach Deutschland zurück. Neben ihrer Berufstätigkeit eignete sie sich autodidaktisch umfangreiche archäologische Kenntnisse an. Ab 1863 übersetzte sie wichtige Werke der skandinavischen Archäologie ins Deutsche und verfasste archäologische und volkskundliche Artikel und Aufsätze. 1868 begann ihre ehrenamtliche Mitarbeit am Museum Kiel, 1981 wurde sie am „Museum vaterländischer Altertümer“ in Kiel zur ersten Museumsdirektorin Deutschlands. 1899 wurde ihr, auch als erste Frau in Preußen, der Titel einer Honorarprofessorin an der Universität Kiel verliehen. Zehn Jahre später erhielt sie die Ehrendoktorwürde der medizinischen Fakultät der Universität. Schwerpunkt ihrer Forschung war die Vorgeschichte Schleswig-Holsteins, so prägte sie z.B. den Begriff der Moorleiche für die Funde menschlicher Leichen und Leichenteile aus Mooren.
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