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Als Lotti Goldmann wuchs die deutsche Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin, Autorin und avantgardistische Künstlerin in einer großbürgerlich-jüdischen Familie in Kiel auf.
Sie interessierte sich früh für Tanz und Theater. Mit ihrer Jugendliebe Hillert Lueken zog sie nach Berlin, 1937 wurde Lotti jedoch wegen «Rassenschande» von den Nationalsozialisten in ein Konzentrationslager deportiert und Lueken umgebracht. Von einer amerikanischen Organisation freigekauft, emigrierte sie 1938 über die Schweiz nach Palästina, wo sie in Haifa Tanz und Pantomime studierte. Es folgten Stationen in Ägypten, London und Zypern, wo Lotti mit ihrem ersten Mann, einem britischen Offizier, ein Hotel führte und in Nachtlokals und Varietés arbeitete. Nach der Scheidung lernte sie den britischen Colonel Norman Huber kennen und schloss mit ihm eine zweite Ehe. Mit ihm kehrte sie schließlich nach Berlin zurück.
Nach dem Tod ihres Mannes musste sich Huber mit Gelegenheitsjobs durchschlagen.
In den 1990ern wurde Lotti Huber durch Filme von Rosa von Praunheim bekannt, sie galt als Star des Berliner Undergrounds und hatte eine große Fangemeinde vor allem in der schwul-lesbischen Szene. Bis zu ihrem Tod trat sie mit kabarettistischen Soloprogrammen auf.
Weiterführende Links zu Huber, Lotti (†):
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