Harald Roos ist einer der lustigsten Typen Kiels. Das muss er sein, schon von Berufs wegen, denn Herr Roos ist Clown. Nicht irgendein Clown, sondern Chefclown und Begründer der bekannten „Kieler Klinikcläune“. Als Dr. med. Wurst versorgt er kleine Patienten, zaubert ihnen ein Lächeln aufs Gesicht und verwandelt ihre Krankenhauszimmer für kurze Zeit in eine Theaterbühne oder Zirkusmanege. 2003 hat Harald Roos zusammen mit Marten Freund das Projekt ins Leben gerufen, inspiriert von dem amerikanischen Arzt, Sozialaktivisten und Clown Patch Adams, der 1968 in den USA das Konzept von den spaßigen Clownbesuchen entwickelte.
Neben seiner Beschäftigung als Clown arbeitet Herr Roos auch als sogenannter Walkact, das heißt, er sorgt auf Veranstaltungen für Furore, knotet Luftballons, zaubert oder jongliert. Ob als Jongliereinradzauberclown HariFari oder Hochmatrose Harribeker, mit seinen ausgefallenen Kostümen und seiner bunten Show für Jung und Alt sorgt er schnell für gute Laune.
Angefangen hat alles auf der Kieler Woche 1987, auf dem Platz hinter dem Landtag absolvierte Herr Roos als Straßenkünstler seine ersten Auftritte; mit klassisch nach der Show mit dem Hut Geld einsammeln. Von da an ging es bergauf, um genau zu sein auf 2,80m – das ist die Höhe, von der er als Kieler-Woche-Matrose die Gäste der Stadt willkommen heißt und sicherlich jedem Kieler schon einmal über den Weg gelaufen ist.
„Übrigens“, merkt Herr Roos an „habe ich auch meine Frau auf der Kieler Woche kennengelernt“.
Damit die Klinikcläune in ihrer Sprechstunde in der Uni-Klinik Kiel und des Friedrich-Ebert-Krankenhauses Neumünster auch weiterhin für gute Laune in den Krankenhauszimmern sorgen können, sind die Kliniken auf Spenden und Förderer angewiesen.
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