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	<title>Wir Kieler &#187; Bühne</title>
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		<title>Huber, Lotti (†)</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 15:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(* 16. Oktober 1912 in Kiel; † 31. Mai 1998 in Berlin)
Als Lotti Goldmann wuchs die deutsche Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin, Autorin und avantgardistische Künstlerin in einer großbürgerlich-jüdischen Familie in Kiel auf.
Sie interessierte sich früh für Tanz und Theater. Mit ihrer Jugendliebe Hillert Lueken zog sie nach Berlin, 1937 wurde Lotti jedoch wegen «Rassenschande» von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img src="http://www.wir-kieler.de/wp-content/uploads/Lotti_Huber_180x250.jpg" alt="© Wikipedia" title="Lotti_Huber_180x250" width="180" height="250" class="size-full wp-image-954" /><p class="wp-caption-text">© Wikipedia</p></div><small>(* 16. Oktober 1912 in Kiel; † 31. Mai 1998 in Berlin)</small><br />
Als Lotti Goldmann wuchs die deutsche Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin, Autorin und avantgardistische Künstlerin in einer großbürgerlich-jüdischen Familie in Kiel auf.<br />
Sie interessierte sich früh für Tanz und Theater. Mit ihrer Jugendliebe Hillert Lueken zog sie nach Berlin, 1937 wurde Lotti jedoch wegen «Rassenschande» von den Nationalsozialisten in ein Konzentrationslager deportiert und Lueken umgebracht. Von einer amerikanischen Organisation freigekauft, emigrierte sie 1938 über die Schweiz nach Palästina, wo sie in Haifa Tanz und Pantomime studierte. Es folgten Stationen in Ägypten, London und Zypern, wo Lotti mit ihrem ersten Mann, einem britischen Offizier, ein Hotel führte und in Nachtlokals und Varietés arbeitete. Nach der Scheidung lernte sie den britischen Colonel Norman Huber kennen und schloss mit ihm eine zweite Ehe. Mit ihm kehrte sie schließlich nach Berlin zurück.</p>
<p>Nach dem Tod ihres Mannes musste sich Huber mit Gelegenheitsjobs durchschlagen.<br />
In den 1990ern wurde Lotti Huber durch Filme von Rosa von Praunheim bekannt, sie galt als Star des Berliner Undergrounds und hatte eine große Fangemeinde vor allem in der schwul-lesbischen Szene. Bis zu ihrem Tod trat sie mit kabarettistischen Soloprogrammen auf.</p>
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		<title>Söhnker, Hans Albert Edmund (†)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 08:50:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(* 11. Oktober 1903 in Kiel; † 20. April 1981 in Berlin)
Der deutsche Schauspieler und Moderator entwickelte schon früh seine Neigung zum Theater. Nachdem er die Mittelschule und die höhere Handelsschule in Kiel beendet hatte, nahm er Schauspielunterricht und erhielt 1922 sein erstes Engagement am Theater Kiel, dann in Frankfurt (Oder) und Danzig. 1933 wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_936" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img src="http://www.wir-kieler.de/wp-content/uploads/Hans_Albert_Edmund_Soehnker_180x250.jpg" alt="© Wikipedia" title="Hans_Albert_Edmund_Soehnker_180x250" width="180" height="250" class="size-full wp-image-936" /><p class="wp-caption-text">© Wikipedia (rechts)</p></div><small>(* 11. Oktober 1903 in Kiel; † 20. April 1981 in Berlin)</small><br />
Der deutsche Schauspieler und Moderator entwickelte schon früh seine Neigung zum Theater. Nachdem er die Mittelschule und die höhere Handelsschule in Kiel beendet hatte, nahm er Schauspielunterricht und erhielt 1922 sein erstes Engagement am Theater Kiel, dann in Frankfurt (Oder) und Danzig. 1933 wurde er für die Ufa entdeckt. Während des 2. Weltkrieges versteckte er zusammen mit anderen Filmleuten immer wieder Juden vor den Nazis, wodurch er selbst mehrfach auf die schwarze Liste der Gestapo gelangte.</p>
<p>Nach dem Krieg spielte er im Gegensatz zu vorher häufig Charaktere, in deren Gesicht die schicksalhaften Erfahrungen abzulesen waren. 1968 wurde Söhnker zum Staatsschauspieler ernannt, 1973 erhielt er das Bundesverdienstkreuz und 1977 wurde er mit dem Filmband in Gold für sein Lebenswerk ausgezeichnet.</p>
<p>Söhnker starb 1981 im Alter von 77 Jahren in Berlin. Seine Urne wurde seinem Wunsch gemäß in der Ostsee versenkt. </p>
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		<title>Minetti, Bernhard (†)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 08:49:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(* 26. Januar 1905 in Kiel; † 12. Oktober 1998 in Berlin)
Der Sohn italienischer Einwanderer kam erst über ein Studium der Germanistik und der Theaterwissenschaften in München zum Theater. Von 1930 bis zum Kriegsende 1945 war er am Staatstheater in Berlin engagiert und wurde so zu einem der großen Theaterstars der 1930er Jahre. Während des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_921" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img src="http://www.wir-kieler.de/wp-content/uploads/Bernhard_Minetti_180x250.jpg" alt="© Wikipedia" title="Bernhard_Minetti_180x250" width="180" height="250" class="size-full wp-image-921" /><p class="wp-caption-text">© Wikipedia</p></div><small>(* 26. Januar 1905 in Kiel; † 12. Oktober 1998 in Berlin)</small><br />
Der Sohn italienischer Einwanderer kam erst über ein Studium der Germanistik und der Theaterwissenschaften in München zum Theater. Von 1930 bis zum Kriegsende 1945 war er am Staatstheater in Berlin engagiert und wurde so zu einem der großen Theaterstars der 1930er Jahre. Während des Naziregimes stand Minetti auf der Liste der Schauspieler, die für die Filmproduktion benötigt wurden. Er wirkte in Leni Riefenstahls Film „Tiefland“ und in dem Nazi-Propagandafilm „Die Rothschilds“ mit.</p>
<p>Im Nachkriegsdeutschland wurde er als Sympathisant und Nutznießer des Nazi-Regimes angefeindet. Trotzdem kam er schon bald wieder zu Theater-Engagements, zunächst in seiner Heimatstadt Kiel und schließlich wieder am Schillertheater im Berlin. Hier wurde Minetti zu einem der großen Charakterdarsteller des deutschen Theaters. 1974 wurde Minetti mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet, 1994 mit dem Theaterpreis Berlin. </p>
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		<title>Karrenbauer, Katy</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 13:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Katy Karrenbauer, dürfte einem größeren Publikum vor allem durch ihre dominierende Frauenrolle in der RTL-Serie „Hinter Gittern – der Frauenknast“ bekannt sein. Aufgewachsen aber ist sie in Kiel und hier erhielt sie auch ihre Ausbildung zur Schauspielerin. Doch Rollen auf der Bühne im Fernsehen und im Kino machen nicht ihr ganzes Leben aus. Sie verfügt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_454" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img src="http://www.wir-kieler.de/wp-content/uploads/karrenbauer_180x250.jpg" alt="© Katy Karrenbauer" title="karrenbauer_180x250" width="180" height="250" class="size-full wp-image-454" /><p class="wp-caption-text">© Katy Karrenbauer</p></div><br />
Katy Karrenbauer, dürfte einem größeren Publikum vor allem durch ihre dominierende Frauenrolle in der RTL-Serie „Hinter Gittern – der Frauenknast“ bekannt sein. Aufgewachsen aber ist sie in Kiel und hier erhielt sie auch ihre Ausbildung zur Schauspielerin. Doch Rollen auf der Bühne im Fernsehen und im Kino machen nicht ihr ganzes Leben aus. Sie verfügt über musikalische Talente, die sie in Musicals, Konzerten und eigenen CDs erprobte, mit der sie sogar die Spitzen der Charts erkletterte. In diesem Jahr bewies sie mit der Veröffentlichung ihres Kurzgeschichtenbandes „Das Leben ist kein Fischfurz“ auch noch literarische Begabungen. So viel Power braucht ein bewegtes Leben: Katy Karrenbauer ist leidenschftlich auf Reisen: mit dem Motorrad durch die USA oder zu Fuß auf dem Pilgerpfad.<small>(KN)</small></p>
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		<title>Milberg, Axel</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 15:00:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit Axel Milberg in den Siebzigern aus seiner Geburtsstadt Kiel nach München ging, ist er in der Bayern-Metropole geblieben: Erst zum Schauspiel-Studium, dann 17 Jahre als Mitglied der Münchner Kammerspiele, mit Ehefrau Judith und vier Kindern. Seine alte Heimat hat Milberg erst als Tatort-Kommissar Borowski wieder entdeckt. Seither aber macht er es richtig, macht Lesungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_376" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-376" title="axel_milberg_180x250" src="http://www.wir-kieler.de/wp-content/uploads/axel_milberg_180x250.jpg" alt="© Jan Köhler-Kaeß" width="180" height="250" /><p class="wp-caption-text">© Jan Köhler-Kaeß</p></div><br />
Seit Axel Milberg in den Siebzigern aus seiner Geburtsstadt Kiel nach München ging, ist er in der Bayern-Metropole geblieben: Erst zum Schauspiel-Studium, dann 17 Jahre als Mitglied der Münchner Kammerspiele, mit Ehefrau Judith und vier Kindern. Seine alte Heimat hat Milberg erst als Tatort-Kommissar Borowski wieder entdeckt. Seither aber macht er es richtig, macht Lesungen, geht auf Gedankenreise durch die Familienvilla im Forstweg und für den NDR in Schleswig-Holstein auf Entdeckungstour. „Ich sehe das Kiel, was die Stadt meiner Kindheit ergänzt“, hat er mal im KN-Interview über den Reiz der Tatort-Dreharbeiten gesagt. Und das Kantig-Norddeutsche, das auch Borowski ausmacht und eine gewisse Ähnlichkeit zu Wallander, dem von Henning Mankell erfundenen Kollegen aus dem schwedischen Ystad nahelegt, hat er ja ohnehin nie verleugnen können.<small>(KN)</small></p>
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		<title>Kilian, Rosemarie</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 14:58:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Rosemarie Kilian hatte schon eine lange Theaterkarriere hinter sich, als sie in den sechziger Jahren ins Kieler Schauspielensemble kam. Dort etablierte sie sich – zu ihrer eigenen Verwunderung –nachdrücklich mit vielen eindrucksvollen Frauenrollen. Mit der Zeit wuchs die Schauspielerin ins schwierige Altersfach, ihr Spiel wirkte immer imponierend durch Disziplin, Strenge und Würde, egal ob sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_394" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-394" title="rosemarie_kilian_180x250" src="http://www.wir-kieler.de/wp-content/uploads/rosemarie_kilian_180x250.jpg" alt="© Marco Ehrhardt" width="180" height="250" /><p class="wp-caption-text">© Marco Ehrhardt</p></div><br />
Rosemarie Kilian hatte schon eine lange Theaterkarriere hinter sich, als sie in den sechziger Jahren ins Kieler Schauspielensemble kam. Dort etablierte sie sich – zu ihrer eigenen Verwunderung –nachdrücklich mit vielen eindrucksvollen Frauenrollen. Mit der Zeit wuchs die Schauspielerin ins schwierige Altersfach, ihr Spiel wirkte immer imponierend durch Disziplin, Strenge und Würde, egal ob sie große Figuren auf die Bühne brachte oder oder typische, kleineAufgaben erfüllte. Selbst mit 90 Jahren stand sie in diesem Sommer mit ihrem letzten, bewegenden Solo auf der Bühne. Frau Kilian engagierte sich allerdings nicht nur in Fragen des Theaters, immer wieder meldet sie sich kritisch und mahnend zu Wort wenn es um die sinnvolle, lebendige Gestaltung ihrer Stadt geht, insbesondere bemüht sie sich um die Wiederbelebnung eines Theatermuseums.<small>(KN)</small></p>
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		<title>Karasek, Daniel</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 14:57:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ist es übertrieben zu sagen, Daniel Karasek habe das Theater für Kiel neu erfunden? Sicher ist jedenfalls, dass er als Generalintendant die Bühnen der Landeshauptstadt und ihr Publikum nachdrücklich versöhnt hat. Der gerade 50 Jahe alt gewordene Sohn des Journalisten und Autors Hellmuth Karasek kam nach etlichen Stationen als Theatermacher 2003 als Chef des Schauspiels [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_405" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-405" title="daniel_karasek_180x250" src="http://www.wir-kieler.de/wp-content/uploads/daniel_karasek_180x250.jpg" alt="© Frank Peter" width="180" height="250" /><p class="wp-caption-text">© Frank Peter</p></div><br />
Ist es übertrieben zu sagen, Daniel Karasek habe das Theater für Kiel neu erfunden? Sicher ist jedenfalls, dass er als Generalintendant die Bühnen der Landeshauptstadt und ihr Publikum nachdrücklich versöhnt hat. Der gerade 50 Jahe alt gewordene Sohn des Journalisten und Autors Hellmuth Karasek kam nach etlichen Stationen als Theatermacher 2003 als Chef des Schauspiels nach Kiel und brachte sofort die Zuschauerzahlen in ungeahnte Höhen. Drei Jahre später war die Stadt klug genug, ihm die Verantwortung für alle Sparten zu übergeben. Seither freut man sich auch in der Oper über steigene Besucherzahlen. Der Regisseur Karasek konzentriert sich – inzwischen auch im Musiktheater – auf das Geschichtenerzählen, der Theaterleiter zeigt sich mit Erfolg als kundiger Publikumsversteher.<small>(KN)</small></p>
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