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	<title>Wir Kieler &#187; Mediziner</title>
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		<title>von Esmarch, Johann Friedrich August (†)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 09:03:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(* 9. Januar 1823 in Tönning/Nordfriesland; † 23. Februar 1908 in Kiel) 
Begründer des zivilen Samariterwesens in Deutschland und einer der bedeutendsten Unfallchirurgen des 19. Jahrhunderts. 
Esmarch studierte Medizin in Kiel und Göttingen, wo er 1848 zum Doktor der Medizin promovierte. 1848 habilitierte er sich für Chirurgie. 1852 lehrte er als Privatdozent für Chirurgie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_940" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img src="http://www.wir-kieler.de/wp-content/uploads/Esmarch_180x250.jpg" alt="© Wikipedia" title="Esmarch_180x250" width="180" height="250" class="size-full wp-image-940" /><p class="wp-caption-text">© Wikipedia</p></div><small>(* 9. Januar 1823 in Tönning/Nordfriesland; † 23. Februar 1908 in Kiel) </small><br />
Begründer des zivilen Samariterwesens in Deutschland und einer der bedeutendsten Unfallchirurgen des 19. Jahrhunderts. </p>
<p>Esmarch studierte Medizin in Kiel und Göttingen, wo er 1848 zum Doktor der Medizin promovierte. 1848 habilitierte er sich für Chirurgie. 1852 lehrte er als Privatdozent für Chirurgie und Augenheilkunde und wurde 1854 Professor und gleichzeitig Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik in Kiel.  In seinem „Handbuch der Kriegschirurgischen Techniken“ von 1877 verarbeitete er seine medizinischen Erfahrungen aus dem Krieg, die Erste Hilfe hatte er bereits in seiner vielfach aufgelegten Schrift „Der erste Verband auf dem Schlachtfelde“ von 1869 propagiert. 1870 wurde er Generalarzt und beratender Chirurg der Armee. Es folgte 1882 die Gründung des „Deutschen Samariter-Vereins“ in Kiel. Nach diesem Vorbild wurden in verschiedenen deutschen Städten in den folgenden Jahren weitere Institutionen gegründet. 1896 wurde die offizielle Gründung des Deutschen Samariter-Bundes vollzogen.</p>
<p>1903 wurde Esmarch Ehrenbürger der Stadt Kiel. Noch zu Lebzeiten und in Anwesenheit des Geehrten wurde 1905 in Tönning das von Adolf Brütt geschaffene Standbild enthüllt. Esmarch verstarb in Kiel am 23. Februar 1908. Das Ehrengrab befindet sich in Kiel auf dem Parkfriedhof Eichhof.</p>
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		<title>Neuber, Gustav-Adolf (†)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 08:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(* 24. Juni 1850 in Tondern; † 13. April 1932 in Kiel)
Deutscher Mediziner und  Begründer der ersten aseptischen Klinik der Welt in Kiel. Er studierte u. A. in Kiel Medizin und promovierte 1875 in Gießen. Sein medizinisches Staatsexamen legte er 1875 in Kiel ab. 1823–1908 wurde er an der Chirurgischen Universitätsklinik in Kiel erster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>(* 24. Juni 1850 in Tondern; † 13. April 1932 in Kiel)</small><br />
Deutscher Mediziner und  Begründer der ersten aseptischen Klinik der Welt in Kiel. Er studierte u. A. in Kiel Medizin und promovierte 1875 in Gießen. Sein medizinisches Staatsexamen legte er 1875 in Kiel ab. 1823–1908 wurde er an der Chirurgischen Universitätsklinik in Kiel erster Assistent bei Friedrich Esmarch. Neuber propagierte 1884 erstmals die Benutzung getrennter Operationsräume für septische und nicht septische Operationen. Er legte großen Wert auf peinlichste Sauberhaltung während der Behandlung. Ebenso entwickelte er eine neue Konstruktion für Operationsinstrumente, die nun durch Auskochen sterilisiert werden konnten. </p>
<p>Nach ersten Erfolgen seiner Ideen eröffnete Neuber 1886 seine eigene neugebaute Privatklinik im Königsweg in Kiel. In seiner Klinik  verwirklichte er als erster die heutigen Prinzipien der Asepsis. 1919 übergab Neuber die Klinik am Königsweg dem heutigen Elisabethkrankenhaus. Am Eingang erinnert eine Gedenktafel an Gustav Adolf Neuber.</p>
<p>Neuber starb am 13. April 1932 in Kiel an einer Lungenentzündung und wurde auf dem Südfriedhof beerdigt</p>
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