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	<title>Wir Kieler &#187; Wissenschaft</title>
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		<title>Kolle, Oswalt</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seine journalistische Karriere begann Oswalt Kolle als Volontär bei der Frankfurter Neuen Presse. 1951 übernahm er die Stelle des Lokalchefs der Frankfurter Nachtausgabe. Mitte der 1950er wurde der Journalist dann stellvertretender Chefredakteur der Star-Revue.
Der gebürtige Kieler war maßgeblich an der Popularisierung der sexuellen Aufklärung beteiligt. Er veröffentlichte nicht nur Artikel, sondern auch Bücher zum Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seine journalistische Karriere begann Oswalt Kolle als Volontär bei der Frankfurter Neuen Presse. 1951 übernahm er die Stelle des Lokalchefs der Frankfurter Nachtausgabe. Mitte der 1950er wurde der Journalist dann stellvertretender Chefredakteur der Star-Revue.<br />
Der gebürtige Kieler war maßgeblich an der Popularisierung der sexuellen Aufklärung beteiligt. Er veröffentlichte nicht nur Artikel, sondern auch Bücher zum Thema Sexualität. Seine wichtigsten Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt und waren auch international sehr erfolgreich.<br />
Zudem produzierte Oswalt Kolle mehrere Aufklärungsfilme, die trotz Kritik sehr erfolgreich wurden. Mit seiner „Liebesschule“ wurde sogar eine Fernsehserie zur sexuellen Aufklärung ausgestrahlt. Heute lebt er in Amsterdam und befasst sich unter anderem mit dem Thema Sexualität im Alter.</p>
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		<title>Geiger, Johannes „Hans“ Wilhelm (†)</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 10:00:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(* 30. September 1880 in Neustadt an der Weinstraße; † 24. September 1945 in Potsdam) Physiker
Geiger begann 1902 sein Physik und Mathematik Studium in Erlangen, wo er vier Jahre später auch promovierte. Nachdem er im Ersten Weltkrieg als Artillerie-Offizier diente, kam er 1925 als Professor an die Universität Kiel. Zusammen mit seinem Doktoranden Walther Müller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>(* 30. September 1880 in Neustadt an der Weinstraße; † 24. September 1945 in Potsdam) Physiker</small></p>
<p>Geiger begann 1902 sein Physik und Mathematik Studium in Erlangen, wo er vier Jahre später auch promovierte. Nachdem er im Ersten Weltkrieg als Artillerie-Offizier diente, kam er 1925 als Professor an die Universität Kiel. Zusammen mit seinem Doktoranden Walther Müller entwickelte er dort 1928 das Geiger-Müllersche-Zählrohr (besser bekannt als &#8220;Geigerzähler&#8221;), welches 1929 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.</p>
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		<title>Bagge, Erich (†)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 15:14:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(* 30. Mai 1912 in Neustadt bei Coburg; † 5. Juni 1996 in Kiel)
Der experimentelle und theoretische Physiker studierte Physik in München und Berlin und promovierte 1938 in Leipzig. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er am Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik am Deutschen Uranprojekt, in dessen Rahmen er zwischen 1941 und 1943 ein Gerät zur Urananreicherung, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>(* 30. Mai 1912 in Neustadt bei Coburg; † 5. Juni 1996 in Kiel)</small><br />
Der experimentelle und theoretische Physiker studierte Physik in München und Berlin und promovierte 1938 in Leipzig. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er am Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik am Deutschen Uranprojekt, in dessen Rahmen er zwischen 1941 und 1943 ein Gerät zur Urananreicherung, die Isotopenschleuder, entwickelte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bagge zusammen mit neun weiteren Physikern in Farm Hall (England) interniert. Im Rahmen der „Operation Epsilon“ sollten dort durch versteckte Abhörtechniken Informationen über das Uranprojekt, die Rolle der Physiker und die Kooperationsbereitschaft  der Alliierten herausgefunden werden. </p>
<p>1948 nahm er eine Professur im Physikalischen Staatsinstitut der Universität Hamburg an, 1956 war er Gründungsmitglied der „Gesellschaft für Kernenergiewerte in Schiffbau und Schifffahrt GmbH“ (GKSS) in Geesthacht.</p>
<p>1957 kam Bagge dann nach Kiel und gründete hier das Institut für Reine und Angewandte Kernphysik der Christian-Albrechts-Universität. Die friedliche Nutzung von Kernenergie stand nun im Vordergrund und Bagge entwickelte zahlreiche Reaktor-Patente. Schließlich wurde ihm die Leitung der Entwicklung und Bau des nuklear angetriebenen Erzfrachters „Otto Hahn“ anvertraut, der zwischen 1963 und 1968 in Kiel gebaut wurde. Dies blieb, trotz Zukunftsplänen, jedoch das einzige deutsche Schiff mit Kernenergieantrieb.<br />
Bis zu seine Emeritierung 1980 blieb Bagge Direktor an „seinem“ Institut an der Universität, 1996 verstarb er in Kiel.</p>
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		<title>von Esmarch, Johann Friedrich August (†)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 09:03:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(* 9. Januar 1823 in Tönning/Nordfriesland; † 23. Februar 1908 in Kiel) 
Begründer des zivilen Samariterwesens in Deutschland und einer der bedeutendsten Unfallchirurgen des 19. Jahrhunderts. 
Esmarch studierte Medizin in Kiel und Göttingen, wo er 1848 zum Doktor der Medizin promovierte. 1848 habilitierte er sich für Chirurgie. 1852 lehrte er als Privatdozent für Chirurgie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_940" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img src="http://www.wir-kieler.de/wp-content/uploads/Esmarch_180x250.jpg" alt="© Wikipedia" title="Esmarch_180x250" width="180" height="250" class="size-full wp-image-940" /><p class="wp-caption-text">© Wikipedia</p></div><small>(* 9. Januar 1823 in Tönning/Nordfriesland; † 23. Februar 1908 in Kiel) </small><br />
Begründer des zivilen Samariterwesens in Deutschland und einer der bedeutendsten Unfallchirurgen des 19. Jahrhunderts. </p>
<p>Esmarch studierte Medizin in Kiel und Göttingen, wo er 1848 zum Doktor der Medizin promovierte. 1848 habilitierte er sich für Chirurgie. 1852 lehrte er als Privatdozent für Chirurgie und Augenheilkunde und wurde 1854 Professor und gleichzeitig Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik in Kiel.  In seinem „Handbuch der Kriegschirurgischen Techniken“ von 1877 verarbeitete er seine medizinischen Erfahrungen aus dem Krieg, die Erste Hilfe hatte er bereits in seiner vielfach aufgelegten Schrift „Der erste Verband auf dem Schlachtfelde“ von 1869 propagiert. 1870 wurde er Generalarzt und beratender Chirurg der Armee. Es folgte 1882 die Gründung des „Deutschen Samariter-Vereins“ in Kiel. Nach diesem Vorbild wurden in verschiedenen deutschen Städten in den folgenden Jahren weitere Institutionen gegründet. 1896 wurde die offizielle Gründung des Deutschen Samariter-Bundes vollzogen.</p>
<p>1903 wurde Esmarch Ehrenbürger der Stadt Kiel. Noch zu Lebzeiten und in Anwesenheit des Geehrten wurde 1905 in Tönning das von Adolf Brütt geschaffene Standbild enthüllt. Esmarch verstarb in Kiel am 23. Februar 1908. Das Ehrengrab befindet sich in Kiel auf dem Parkfriedhof Eichhof.</p>
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		<title>Mestorf, Johanna (†)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 09:00:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(* 17. April 1828 in Bramstedt/Holstein; † 20. Juli 1909 in Kiel)
Die deutsche Prähistorische Archäologin zog nach dem Abschluss der höheren Mädchenschule in Itzehoe 1849 als Erzieherin nach Schweden, wo sie nordische Sprachen erlernte. 1853 kehrte sie nach Deutschland zurück. Neben ihrer Berufstätigkeit eignete sie sich autodidaktisch umfangreiche archäologische Kenntnisse an. Ab 1863 übersetzte sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_944" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img src="http://www.wir-kieler.de/wp-content/uploads/Johanna_Mestorf_180x250.jpg" alt="© Wikipedia" title="Johanna_Mestorf_180x250" width="180" height="250" class="size-full wp-image-944" /><p class="wp-caption-text">© Wikipedia</p></div><small>(* 17. April 1828 in Bramstedt/Holstein; † 20. Juli 1909 in Kiel)</small><br />
Die deutsche Prähistorische Archäologin zog nach dem Abschluss der höheren Mädchenschule in Itzehoe 1849 als Erzieherin nach Schweden, wo sie nordische Sprachen erlernte. 1853 kehrte sie nach Deutschland zurück. Neben ihrer Berufstätigkeit eignete sie sich autodidaktisch umfangreiche archäologische Kenntnisse an. Ab 1863 übersetzte sie wichtige Werke der skandinavischen Archäologie ins Deutsche und verfasste archäologische und volkskundliche Artikel und Aufsätze. 1868 begann ihre ehrenamtliche Mitarbeit am Museum Kiel, 1981 wurde sie am „Museum vaterländischer Altertümer“ in Kiel zur ersten Museumsdirektorin Deutschlands. 1899 wurde ihr, auch als erste Frau in Preußen, der Titel einer Honorarprofessorin an der Universität Kiel verliehen. Zehn Jahre später erhielt sie die Ehrendoktorwürde der medizinischen Fakultät der Universität. Schwerpunkt ihrer Forschung war die Vorgeschichte Schleswig-Holsteins, so prägte sie z.B. den Begriff der Moorleiche für die Funde menschlicher Leichen und Leichenteile aus Mooren. </p>
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		<title>Neuber, Gustav-Adolf (†)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 08:59:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(* 24. Juni 1850 in Tondern; † 13. April 1932 in Kiel)
Deutscher Mediziner und  Begründer der ersten aseptischen Klinik der Welt in Kiel. Er studierte u. A. in Kiel Medizin und promovierte 1875 in Gießen. Sein medizinisches Staatsexamen legte er 1875 in Kiel ab. 1823–1908 wurde er an der Chirurgischen Universitätsklinik in Kiel erster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>(* 24. Juni 1850 in Tondern; † 13. April 1932 in Kiel)</small><br />
Deutscher Mediziner und  Begründer der ersten aseptischen Klinik der Welt in Kiel. Er studierte u. A. in Kiel Medizin und promovierte 1875 in Gießen. Sein medizinisches Staatsexamen legte er 1875 in Kiel ab. 1823–1908 wurde er an der Chirurgischen Universitätsklinik in Kiel erster Assistent bei Friedrich Esmarch. Neuber propagierte 1884 erstmals die Benutzung getrennter Operationsräume für septische und nicht septische Operationen. Er legte großen Wert auf peinlichste Sauberhaltung während der Behandlung. Ebenso entwickelte er eine neue Konstruktion für Operationsinstrumente, die nun durch Auskochen sterilisiert werden konnten. </p>
<p>Nach ersten Erfolgen seiner Ideen eröffnete Neuber 1886 seine eigene neugebaute Privatklinik im Königsweg in Kiel. In seiner Klinik  verwirklichte er als erster die heutigen Prinzipien der Asepsis. 1919 übergab Neuber die Klinik am Königsweg dem heutigen Elisabethkrankenhaus. Am Eingang erinnert eine Gedenktafel an Gustav Adolf Neuber.</p>
<p>Neuber starb am 13. April 1932 in Kiel an einer Lungenentzündung und wurde auf dem Südfriedhof beerdigt</p>
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		<title>Diels, Otto Paul Herrmann (†)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 08:58:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(* 23. Januar 1876 in Hamburg; † 7. März 1954 in Kiel)
Der deutsche Chemiker erhielt zusammen mit seinem Schüler Kurt Alder 1950 den Nobelpreis für Chemie für die Entdeckung der Diels-Alder-Reaktion. 
Nach dem Besuch des Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin studierte Diels an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin (heutige Humboldt-Universität) Chemie und schloss das Studium 1899 ab. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>(* 23. Januar 1876 in Hamburg; † 7. März 1954 in Kiel)</small><br />
Der deutsche Chemiker erhielt zusammen mit seinem Schüler Kurt Alder 1950 den Nobelpreis für Chemie für die Entdeckung der Diels-Alder-Reaktion. </p>
<p>Nach dem Besuch des Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin studierte Diels an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin (heutige Humboldt-Universität) Chemie und schloss das Studium 1899 ab. Nach der Promotion in Berlin wurde er 1915 zum Professor berufen, wechselte aber bereits ein Jahr später an die Universität Kiel, wo er bis 1945 als Professor und Leiter des Instituts für Chemie tätig war.</p>
<p>1952 erhielt er das Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Ihm zu Ehren wurde das Institut für Organische Chemie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel nach der Sanierung im Jahre 2005 in Otto-Diels-Institut für Organische Chemie umbenannt. Eine Bronzeplakette im Eingangsbereich des Institutes erinnert an sein Wirken an der Kieler Universität.</p>
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		<title>Behm, Alexander Karl Friedr. Franz (†)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 08:56:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ (* 11. November 1880 in Sternberg (Mecklenburg); † 22. Januar 1952 in Kiel)
Der Physiker und Erfinder des Echolots wuchs in Parchim und Hadersleben auf. Nach einer Lehre als Büchsenmacher studierte Behm bis 1903 Physik an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. Als Leiter eines technischen Forschungslabors in Wien führte er später Untersuchungen zur Ausbreitung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small> (* 11. November 1880 in Sternberg (Mecklenburg); † 22. Januar 1952 in Kiel)</small><br />
Der Physiker und Erfinder des Echolots wuchs in Parchim und Hadersleben auf. Nach einer Lehre als Büchsenmacher studierte Behm bis 1903 Physik an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. Als Leiter eines technischen Forschungslabors in Wien führte er später Untersuchungen zur Ausbreitung des Schalls durch. Nach dem Untergang der Titanic 1912 versuchte er ein Eisberg-Ortungssystem zu entwickeln. Die Ortung von Eisbergen gelang nicht, durch die ausreichende Reflektion er Schallwellen am Meeresboden war jedoch das Echolot geboren. 1913 meldete er sein Patent an. Zur wirtschaftlichen Verwertung seiner Erfindung gründete er 1920 in Kiel die Behm-Echolot-Gesellschaft. 1928 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel verliehen. 2008 erhielt die Grund- und Gemeinschaftsschule in Tarp den Namen Alexander-Behm-Schule.</p>
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		<title>Anschütz-Kaempfe, Hermann (†)</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 12:21:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(* 3. Oktober 1872 in Zweibrücken; † 6. Mai 1931 in München) 
Der deutsche Wissenschaftler konstruierte 1907 den ersten Einkreiselkompass weltweit. Bereits 1904 hatte er sein Gerät der Kaiserlichen Marineakademie in Kiel vorgestellt und um die Weiterentwicklung seiner Erfindung in engem Kontakt zur Schifffahrt und Marine voranzutreiben, entschloss sich Anschütz, eine eigene Firma in Kiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>(* 3. Oktober 1872 in Zweibrücken; † 6. Mai 1931 in München) </small><br />
Der deutsche Wissenschaftler konstruierte 1907 den ersten Einkreiselkompass weltweit. Bereits 1904 hatte er sein Gerät der Kaiserlichen Marineakademie in Kiel vorgestellt und um die Weiterentwicklung seiner Erfindung in engem Kontakt zur Schifffahrt und Marine voranzutreiben, entschloss sich Anschütz, eine eigene Firma in Kiel zu gründen. 1905 bezog er am heutigen Lorentzendamm eine kleine Fabrik – daran erinnert heute noch eine Gedenktafel. Den nach ihm benannten „Anschütz-Zweikreisel-Kugelkompass“ entwickelte er 1927. Bis 1930 leitete er das Unternehmen Anschütz &#038; Co, dann übertrug er seine Anteile der Carl-Zeiss-Stiftung.</p>
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		<title>Hell, Rudolf (†)</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 12:20:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(* 19. Dezember 1901 in Eggmühl † 11. März 2002 in Kiel) 
Der Erfinder der Bildzerlegerröhre (1925), des Hellschreibers (1929), des Klischographen (1951), und des digital erzeugten Fotosatzes (1965) ist einer der bedeutendsten deutschen Erfinder. Er ist Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern, des Gutenberg-Preises und des Werner-von-Siemens-Ring. 1929 gründete Hell sein eigenes Unternehmen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>(* 19. Dezember 1901 in Eggmühl † 11. März 2002 in Kiel) </small><br />
Der Erfinder der Bildzerlegerröhre (1925), des Hellschreibers (1929), des Klischographen (1951), und des digital erzeugten Fotosatzes (1965) ist einer der bedeutendsten deutschen Erfinder. Er ist Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern, des Gutenberg-Preises und des Werner-von-Siemens-Ring. 1929 gründete Hell sein eigenes Unternehmen in Neubabelsberg, nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wagte er 1947 den Neuanfang in Kiel-Dietrichsdorf. Kiel war fortan seine Wahlheimat und 1981 wurde Dr. Hell zum Ehrenbürger ernannt. 2002 starb Rudolf Hell im Alter von 100 Jahren und wurde auf dem Parkfriedhof Eichhof beigesetzt. Er meldete in seinem Leben 131 Patente an.</p>
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